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Beamtenversorgung: häufig gestellte Fragen

Wenden Sie sich in Fragen der Beamtenversorgung, soweit es nicht um Dienstunfallfragen oder das Problem der Rückforderung von Bezügen geht, bitte an andere Anwälte, falls wir mit Ihnen bisher noch nicht zusammen gearbeitet haben, sofern Sie also nicht bereits zum Stamm unserer Mandanten gehören.
Unserer "Stammkundschaft" helfen wir gerne auch in diesen Fragen weiter.



Frage: Bei meiner Scheidung wurde entschieden, dass auf meine Ehefrau Versorgungsanwartschaften in Höhe von EUR 500,00 übertragen werden.
Jetzt erhalte ich Pension und man zieht mir EUR 750,00 monatlich ab. Kann das richtig sein?

Antwort: Ja, das kann richtig sein. Denn der früher übertragene Betrag wird nach seinem heutigen Wert angesetzt. Steigerungen der Besoldung in den vergangenen Jahren führten also zu entsprechender Anhebung des Betrages.
Die gesetzliche Regelung findet sich in § 57 II Beamtenversorgungsgesetz.



Frage: Was ist eine Versorgungsehe?

Antwort: Der Dienstherr gewährt den Hinterbliebenen eines verstorbenen Beamten eine Hinterbliebenenversorgung. Dazu sieht er sich aber nach dem Beamtenversorgungsgesetz in bestimmten Fällen nicht verpflichtet, wenn nämlich die Ehe nicht länger als ein Jahr bestanden hat (Ausnahmesituationen prüfen!) oder der verstorbene Beamte bei Eheschließung bereits 65 Jahre alt und im Ruhestand war. Man spricht dann von Versorgungsehen, weil dem Anschein nach die Ehe nur geschlossen wurde, um dem Ehegatten eine Versorgung zu sichern.
Die gesetzliche Regelung findet sich in § 19 Beamtenversorgungsgesetz.
Beamtenrecht / Übersicht Beamtengesetze
Versorgungsausgleich Witwenversorgung Verweildauer letztes Amt BVerfG: Teilzeit