Startseite ► Disziplinarrecht ► Niedersachsen ► Disziplinarmaßnahmen: Übersicht
Disziplinarrecht der Beamten in Niedersachsen



Die zulässigen Disziplinarmaßnahmen im Land Niedersachsen

Zulässige Disziplinarmaßnahmen nach dem NdsDG gegen Beamte sind:
1. Verweis§ 7 NdsDG 
2. Geldbuße§ 8 NdsDG 
3. Kürzung der Dienstbezüge  § 9 NdsDG 
4. Zurückstufung (früher: Degradierung) § 10 NdsDG 
5. Entfernung aus dem Beamtenverhältnis. § 11 NdsDG ► Beispiel
  
Als  Disziplinarmaßnahmen gegen Ruhestandsbeamte kommen in Betracht:
1. die Kürzung des Ruhegehalts § 12 NdsDG
2. die Zurückstufung § 10 NdsDG
3. die Aberkennung des Ruhegehalts. § 13 NdsDG


Diese Maßnahmen lassen sich in zwei Gruppen teilen: jene, die das Beamtenverhältnis erhalten, und die Entfernung aus dem Dienst bzw. die Aberkennung des Ruhegehalts, die als schärfste Sanktionen das Beamtenverhältnis beenden. Beachten Sie bei beendenden Maßnahmen den Anspruch auf ► Nachversicherung.



Beamten auf Probe und Beamten auf Widerruf können nur Verweise erteilt und Geldbußen auferlegt werden. Wiegt ihr Dienstvergehen schwerer, so kommt die Entlassung wegen eines Dienstvergehens in Betracht.
Disziplinarrecht / Übersicht Dienstvergehen / Übersicht
Landesbeamte Niedersachsen neues Gesetz 2006
Disziplinarmaßnahmen Verweis Geldbuße Kürzung der Bezüge Zurückstufung Entfernung aus dem Dienst Kürzung des Ruhegehalts Zurückstufung Pensionär Aberkennung Ruhegehalt Nachversicherung Gesetz: §§ 6 - 14
Verfahrenseinleitung von Amts wegen Gesetz: § 18 Selbstentlastungsantrag Gesetz: § 19
Disziplinarverfahren Unterrichtung d. Beamten Gesetz: § 21 Beweisantragsrecht - Gesetz: § 25 - Bundesverwaltungsgericht Vernehmungen Abschluss Disziplinarverfügung: § 33 NdsDG Disziplinarklage Klage des Beamten Beschleunigungsgebot
Einzelfragen: Suspendierung Gesetz: §§ 38 ff.